Konzern-IT, übersetzt für den Mittelstand
BummelTech ist keine Agentur und kein Systemhaus, sondern eine Person mit einer Meinung dazu, wie IT-Beratung für kleine Betriebe aussehen sollte. Diese Seite sagt, welche – und wer dahintersteht.
Mein Arbeitsalltag spielt sich zwischen zwei Welten ab. Auf der einen Seite Beratungs-, Technik- und KI-Projekte im Konzernumfeld: große Budgets, saubere Prozesse, Architekturen, über die monatelang nachgedacht wird, und für jede Frage eine Fachabteilung. Auf der anderen Seite Betriebe hier im Rheinland: fünf bis zwanzig Leute, ein Server unter dem Schreibtisch, niemand offiziell zuständig – und niemand, der ihnen die gleiche Sorgfalt zukommen lässt.
Genau dieser Unterschied ist der Grund, warum es BummelTech seit 2023 gibt. Es ist nicht so, dass kleine Unternehmen einfachere IT hätten. Sie haben dieselben Fragen wie ein Konzern – Wo liegen unsere Daten? Was passiert, wenn morgen alles verschlüsselt ist? Zahlen wir für Lizenzen, die niemand nutzt? –, nur ohne jemanden, der sie beantwortet. Was sie bekommen, ist im besten Fall ein Notdienst, der das kaputte Gerät tauscht, und im schlechteren ein Angebot über Dinge, die sie nicht brauchen.
Das hat mich über Jahre geärgert, und irgendwann war Ärgern keine Haltung mehr. Ich habe angefangen, Betrieben in Langenfeld und Umgebung genau das anzubieten, was ich im Großen mache – nur in der passenden Größe und ohne den Apparat drumherum. Keine Beratung, die erst ab einem bestimmten Projektvolumen anfängt zuzuhören.
Der zweite Teil davon ist mir fast wichtiger als der erste: erklären. IT wird in dieser Branche gern unverständlich gehalten, weil Unverständlichkeit Abhängigkeit erzeugt – wer nicht versteht, was er kauft, fragt auch nicht nach, ob er es braucht. Ich mache es andersherum. Vom Server unterm Tisch bis zur Cloud soll am Ende eines Termins jeder im Raum sagen können, was gerade beschlossen wurde und warum. Auch wer mit IT nichts am Hut hat.
Deshalb ist BummelTech bewusst klein geblieben. Sie haben einen Ansprechpartner, nicht ein Ticketsystem – dieselbe Person beim Erstgespräch, bei der Umsetzung und an dem Freitagnachmittag, an dem nichts mehr geht.
Wie hier gearbeitet wird
Ich sage auch ab
Wenn Ihre bestehende Lösung fürs Erste reicht, ist das die Antwort – und kein Einstieg in ein Angebot. Ein Auftrag, der Ihnen nichts bringt, kostet mich langfristig mehr, als er einbringt.
Keine Provisionen im Rücken
Ich bin an keinen Hersteller gebunden und verkaufe keine Lizenzen auf Provision. Was empfohlen wird, richtet sich nach Ihrem Bedarf, nicht nach einer Partnerliste.
Ursache statt Symptom
Ein Rechner geht selten grundlos kaputt. Statt ihn zu flicken und zu verschwinden, schaue ich, warum – dahinter steckt oft ein fehlendes Backup oder ein offenes Fernwartungstor.
Verständlich, nicht beeindruckend
Sie müssen nach einem Termin erklären können, wofür Sie Geld ausgeben. Wer Fachbegriffe benutzt, um Eindruck zu machen, hat meist etwas zu verbergen.
Was BummelTech nicht ist
Ein Anbieter, der alles kann, kann nichts richtig. Deshalb steht hier ebenso deutlich, wofür Sie besser jemand anderen fragen.
- Keine Privathaushalte. Der langsame Heim-Laptop ist bei einem lokalen PC-Service günstiger und schneller aufgehoben – das sage ich lieber vorab als nach der Rechnung.
- Keine Agentur und kein Systemhaus mit Abteilungen. BummelTech ist inhabergeführt; wenn es fachlich enger wird, hole ich benannte Partner dazu, statt so zu tun, als könnte ich alles.
- Keine Rechtsberatung. Bei NIS2, DSGVO und AI Act ordne ich technisch ein und sage, wo es eng wird – die juristische Bewertung gehört in eine Kanzlei.
- Kein Hardwarehandel als Geschäftsmodell. Geräte beschaffe ich, wenn es sinnvoll ist, aber ich lebe nicht von der Marge darauf.
Häufige Fragen
Sind Sie ein Ein-Personen-Betrieb?
Ja. BummelTech ist inhabergeführt, hinter jeder Antwort steckt Nico Pape – beim Erstgespräch, bei der Umsetzung und im Störungsfall. Für kleine und mittlere Betriebe ist das in der Praxis der Vorteil: Sie erklären Ihre Lage einmal statt bei jedem Ticket neu. Wo ein Projekt mehr Hände braucht, arbeite ich mit festen Partnern zusammen und sage das offen, statt ein Team zu behaupten.
Was heißt "freiberuflich" für mich als Kunde?
Praktisch bedeutet es kurze Wege und keine Konzernstruktur, die mitfinanziert werden muss. Rechtlich ist BummelTech ein Einzelunternehmen mit freiberuflicher Tätigkeit nach § 18 EStG, ansässig in Langenfeld und beim Finanzamt Langenfeld geführt. Alle Angaben dazu stehen im Impressum – nachprüfbar, nicht bloß behauptet.
Sie arbeiten auch im Konzernumfeld. Bleibt für uns genug Aufmerksamkeit?
Die Zahl der betreuten Betriebe wird bewusst begrenzt gehalten, damit die Zusage "fester Ansprechpartner" keine Floskel ist. Umgekehrt ist die Konzernerfahrung der Grund, warum Themen wie Cloud-Architektur, IT-Sicherheit oder KI hier überhaupt auf dem Tisch liegen – Themen, die kleinere IT-Dienstleister eher meiden. Wenn ich einen Auftrag zeitlich nicht seriös stemmen kann, sage ich das vorher.
Warum Langenfeld und nicht Düsseldorf oder Köln?
Weil ich hier ansässig bin und im Alltag die Reaktionszeit mehr zählt als eine Großstadtadresse. Die Marienstraße 64 ist kein Vertriebsbüro und keine Postadresse, sondern der Ort, an dem gearbeitet wird. Für Betriebe im Stadtgebiet heißt das: wenige Minuten Anfahrt und keine Anfahrtspauschale.
Was kostet ein erstes Gespräch?
Nichts. 30 Minuten, in denen ich zuhöre und ehrlich sage, ob ich der richtige Partner bin. Wer lieber erst allein sortiert, findet mit dem IT-Schnellcheck einen kostenlosen 12-Punkte-Selbsttest mit sofortigem Ergebnis.
Reden wir 30 Minuten
Kostenlos und ohne Anschlussverpflichtung. Sie schildern Ihre Lage, ich sage Ihnen ehrlich, ob ich der richtige Partner bin – und wenn nicht, wer es wäre.